Erdbestattung 

Unter einer Erdbestattung versteht man die Beisetzung des Leichnams in einem Grab in der Erde. In Deutschland besteht die sogenannte Sargpflicht.  

Erdbestattungen müssen in Deutschland auf einem Friedhof oder einem als Friedhof gewidmeten eingefriedeten Grundstück erfolgen. Die Fristen zur Bestattung sind länderrechtlich geregelt. Allen Bundesländern gemein ist die Frist von 48 Stunden als frühestmöglicher Bestattungstermin.

Der Ablauf einer Erdbestattung ist in fast allen Regionen ähnlich. Vor der Erdlegung des Sarges findet ein Trauergottesdienst oder eine Trauerfeier in der Kirche oder der Aussegnungshalle des Friedhofes statt.  

Der Sarg wird in der Regel in der Aussegnungshalle aufgebahrt. Selbstverständlich könnte dies auch in der Kirche stattfinden.
Hierzu muss die Zustimmung der Kirchengemeinde vorliegen.
 

In den meisten Fällen bleibt der Sarg geschlossen. Auf Wunsch der Trauerfamilien könnte allerdings der Sarg während der Trauerfeierlichkeiten auch geöffnet werden.  

Wenn der Verstorbene keiner Kirchengemeinde angehört, kann ein Trauerredner engagiert werden.  

Ber der Gestaltung der Trauerfeier sollten Blumen-, Dekorations- und Musikwünsche der Angehörigen berücksichtigt werden.  

Auch könnte nach Rücksprache mit der Friedhofsverwaltung die Sargträger selbst gestellt werden. Oftmals würde dieser Akt gerne übernommen werden, da dies als Ehrerweisung verstanden wird.  

Nach Schließung der Grabstätte sollte mit der Bepflanzung sowie dem Setzen des Grabmales und der Umrandung abgewartet werden, da das Erdreich noch absinken wird. Deshalb ist es empfehlenswert, etwa drei bis sechs Monate bis zur endgültigen Anlage, abzuwarten.

Die Kosten einer Erdbestattung hängen mit unter von der Wahl des Freidhofes und des Grabes (Einzel-, Familien- oder Reihengrab) ab. Daher ist eine Preisauskunft erst möglich, wenn einige Fragen im Vorfeld geklärt wurden.

Auf die Gebühren der einzelnen Fridhofsverwaltungen hat das Bestattungsunternehmen keinerlei Einfluss.